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Market 83 - Oktober 2010

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L'actualité financière


 

13.12.2010 - 11:08 - Wirtschaft

Produzenten- und Importpreisindex im November 2010

Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im November 2010 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte den Stand von 106,2 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Die Inlandprodukte verzeichneten einen Preisrückgang um 0,4 Prozent, wobei insbesondere die tieferen Preise für chemische Produkte ins Gewicht fielen. Für die Importprodukte hingegen wurde ein Anstieg um 0,2 Prozent festgestellt. Dieser ist hauptsächlich auf höhere Preise für Mineralölprodukte und Produkte aus Nichteisen-Metallen zurückzuführen. Innert Jahresfrist erhöhte sich das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten nur leicht um 0,1 Prozent.

Rückgang der Inlandpreise

Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex ging im November 2010 gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent zurück. Sein Stand liegt bei 107,3 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Gegenüber dem Vorjahr blieb das Preisniveau insgesamt stabil. Der Index zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht berücksichtigt.

Tiefere Preise gegenüber dem Vormonat registrierte man für nahezu alle Positionen der chemischen Industrie. Billiger wurden auch Schlachtschweine, Schweinefleisch und Druckereierzeugnisse. Preiserhöhungen verzeichneten dagegen Salatgemüse, Energieholz, Tabakwaren, Papier und Papierprodukte sowie Mineralölprodukte. Teurer wurden auch Armierungsstahl, Produkte aus Nichteisen-Metallen, Leistungen der Oberflächenveredelung und Mechanik, Gas und Schrott.

Leicht teurere Importe

Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Importpreisindex zeigte im November 2010 gegenüber dem Vormonat einen Anstieg um 0,2 Prozent und erreichte den Stand von 104,2 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Gegenüber dem Vorjahr lag das Preisniveau ebenfalls um 0,2 Prozent höher. Der Importpreisindex zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für importierte Produkte.

Höhere Preise gegenüber dem Vormonat zeigten insbesondere Erdöl (roh), Treibstoff, Heizöl sowie Nichteisen-Metalle und daraus hergestellte Produkte. Teurer wurden auch Erdgas, Ackerbauprodukte, Rindfleisch, Textilien, Kunststoffprodukte, Glas, Armierungsstahl und isolierte Elektrokabel. Preisrückgänge registrierte man demgegenüber für Früchte, Reiseartikel, Leder- und Sattlerwaren, Papier (inkl. Papierrohstoffe) und Flachprodukte aus Stahl. Dasselbe gilt für Computersysteme, nachrichtentechnische Geräte, optische und fotografische Geräte sowie Möbel.

Mehr Info: Bundesamt für Statistik