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Market 83 - Oktober 2010

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L'actualité financière


 

26.10.2010 - 10:39 - Finanzen

UBS Reingewinn von CHF 1 664 Millionen im 3. Quartal 2010

Group CEO Oswald J. Grübel zum Ergebnis für das 3. Quartal 2010: «Das dritte Quartal war insofern ungewöhnlich, als wir eine sehr geringe Kundenaktivität und gleichzeitig eine Aufwertung des Frankens gegenüber den meisten Hauptwährungen erlebten. Dies hatte Auswirkungen auf alle unsere Geschäfte. Wir sind jedoch optimistisch, dass alle unsere Unternehmensbereiche im vierten Quartal von einer Belebung profitieren werden. Für unsere Zukunft sind wir nach wie vor zuversichtlich – und auf Kurs, um unsere mittelfristigen Ziele zu erreichen.»

UBS weist für das 3. Quartal einen den UBS-Aktionären zurechenbaren Reingewinn von CHF 1 664 Millionen aus, gegenüber CHF 2 005 Millionen im 2. Quartal. Das Konzernergebnis beinhaltet die Aktivierung von latenten Steueransprüchen in Höhe von netto CHF 825 Millionen. Die Erträge von Wealth Management verringerten sich um 7% auf CHF 1 759 Millionen,verglichen mit CHF 1 891 Millionen im Vorquartal, als Folge der ungewöhnlich zurückhaltenden Kundenaktivität. Weitere Gründe sind die tieferen Gebühreneinnahmen, das geringere Durchschnittsvolumen verwalteter Vermögen sowie Währungseffekte. Infolgedessen ging die Bruttomarge auf verwalteten Vermögen um 6 Basispunkte auf 89 Basispunkte zurück. Die Kosten erhöhten sich leicht, hauptsächlich aufgrund des gestiegenen Sachaufwands, darunter eine Rückstellung im Zusammenhang mit der Auflösung einer Mietvereinbarung. Hinzu kamen gestiegene Kosten im Zusammenhang mit Sponsoring- und Markenkampagnen im Hinblick auf den globalen Relaunch der UBS-Marke. Der Vorsteuergewinn belief sich auf CHF 492 Millionen, verglichen mit CHF 658 Millionen im 2. Quartal.

Die Erträge von Retail & Corporate gingen leicht zurück auf CHF 966 Millionen, gegenüber CHF 995 Millionen im Vorquartal, bedingt durch engere Zinsmargen und tiefere Courtageeinnahmen. Die Kosten blieben unter strenger Kontrolle und veränderten sich gegenüber dem 2. Quartal kaum. Der Vorsteuergewinn belief sich auf CHF 446 Millionen, verglichen mit CHF 473 Millionen im 2. Quartal.

Bei Wealth Management Americas verringerten sich die Erträge um 10%. Gründe dafür sind in erster Linie Währungseffekte sowie niedrigere Einkünfte aus Konten mit Verwaltungsmandat. Der Geschäftsaufwand sank um 11% auf CHF 1 384 Millionen. Das Vorsteuerergebnis fiel mit CHF 47 Millionen negativ aus, gegenüber einem Verlust von CHF 67 Millionen im Vorquartal. Im Ergebnis des 3. Quartals enthalten ist eine Rückstellung von CHF 78 Millionen aufgrund des unerwarteten Ausgangs in einem Schiedsverfahren, während das Resultat für das 2. Quartal Restrukturierungskosten von CHF 146 Millionen beinhaltet hatte. Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen nahm aufgrund des Ertragsrückgangs von 10% um 7 Basispunkte auf 77 Basispunkte ab, derweil sich die durchschnittlichen verwalteten Vermögen um 2% verminderten.

Bei Global Asset Management lag der Vorsteuergewinn bei CHF 114 Millionen, verglichen mit CHF 117 Millionen im 2. Quartal. Die Erträge beliefen sich auf CHF 473 Millionen, gegenüber CHF 522 Millionen im zweiten Quartal. Zurückzuführen ist dies auf den Rückgang der Vermögensverwaltungsgebühren, verursacht durch das tiefere Durchschnittsvolumen an verwalteten Vermögen, sowie auf geringere Einkünfte im globalen Immobiliengeschäft. Der Aufwand verringerte sich um 11%, unter anderem infolge der Frankenaufwertung und des tieferen Personalaufwands.

Die Investment Bank verzeichnete einen Vorsteuerverlust von CHF 406 Millionen, nachdem die Einheit im 2. Quartal noch einen Vorsteuergewinn von CHF 1 314 Millionen erzielt hatte. Die tieferen Erträge, hauptsächlich im Wertschriftengeschäft, sind Ausdruck der zurückhaltenden Kundenaktivität und geringen Marktvolumen während des Quartals. Das Ergebnis beinhaltete einen Verlust von CHF 387 Millionen auf eigenen Schuldtiteln, die als finanzielle Verpflichtungen zum Fair Value bilanziert sind, verglichen mit einem entsprechenden Gewinn von CHF 595 Millionen im Vorquartal. Unter Ausklammerung des Verlusts auf eigenen Verbindlichkeiten sanken die Erträge um 36%. In der Einheit Fixed Income, Currencies and Commodities (FICC) sanken die Erträge von CHF 1 703 Millionen im Vorquartal auf CHF 869 Millionen.

Der Bereich Credit lieferte gute Resultate und steigerte den Ertrag um 27% auf CHF 587 Millionen dank starkem Abschneiden bei der Neuemission strukturierter Produkte und erhöhtem Handelsvolumen. Demgegenüber stärker ins Gewicht fielen die rückläufigen Ergebnisse im Devisen- und Zinsgeschäft als Folge der reduzierten Volumen. Die Erträge aus dem Emerging- Market-Geschäft stiegen von CHF 73 Millionen auf CHF 117 Millionen. Alle Regionen, allen voran aber Europa und Asien-Pazifik, trugen zur Ertragssteigerung bei. Im Aktiengeschäft fielen die Erträge von CHF 1 365 Millionen im 2. Quartal auf CHF 904 Millionen, was sich mit der gedämpften Nachfrage auf Investorenseite erklärt, insbesondere in den Bereichen Cash und Derivate. Die Kosten verringerten sich gegenüber dem Vorquartal um 19% auf CHF 2 248 Millionen, vor allem aufgrund des tieferen Personalaufwands. Wir sind nach wie vor zuversichtlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um unsere mittelfristigen Ziele zu erreichen. Der Vorsteuergewinn von Treasury und übrige Aktivitäten belief sich im 3. Quartal auf CHF 219 Millionen, verglichen mit CHF 119 Millionen im 2. Quartal. Der Gewinn stützte sich auf eine Höherbewertung unserer Option zum Rückkauf des StabFund-Eigenkapitals der SNB.

Der den Minderheiten zurechenbare Reinverlust betrug CHF 21 Millionen, nachdem im 2. Quartal noch ein Reingewinn von CHF 298 Millionen resultiert hatte. Im Ergebnis des 3. Quartals ist eine Rückbuchung der aufgelaufenen Dividende im Zusammenhang mit der Rückzahlung von Preferred Securities enthalten, während im Resultat für das 2. Quartal eine Dividendenverpflichtung für Preferred Securities berücksichtigt worden war.

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