Audemars Piguet setzt die Segel für einen neuen Start an Bord der «Ladycat»
Das Engagement der Manufaktur Audemars Piguet im Segelsport ist eine gut verankerte Tradition. Bereits 1985 begleitete die Uhrenmarke die Rennjacht «UBS Switzerland»und Skipper Pierre Fehlmann auf seiner Weltumsegelung im Team. Im Jahr 2000 entdeckte sie den America’s Cup mit dem ersten Schweizer Challenger «Be hAPpy», um in der Folge mit dem Alinghi-Team im 31. und 32. America’s Cup auf Erfolgskurs zu segeln. Bestärkt durch diese reiche Vergangenheit im nautischen Milieu, unterstützte Audemars Piguet das «Ladycat»- Projekt von der Lancierung durch Dona Bertarelli im Jahr 2007 an. Denn die Manufaktur war augenblicklich begeistert von der Idee ebenso wie vom Ehrgeiz und Wagemut der Seglerinnen, mit einer bisher rein weiblichen Besatzung auf dem Genfersee an der Challenge Julius Bär teilzunehmen.
In den letzten drei Jahren haben die Seglerinnen der «Ladycat» ihr Können und ihre Wettkampfkompetenz in einer Flotte von zunächst 10. dann 12 Katamaranen gegen einige der weltbekanntesten Spezialisten für Mehrrumpf-Boote bewiesen. 2009 beendete der Katamaran D35 von Dona Bertarelli die Challenge Julius Bär auf dem 9. Rang des Gesamtklassements, dies mit einigen Spitzenplätzen oder im Spitzentrio der einzelnen Regatten. Damit zeigte die Besatzung, dass ein reines Damenteam durchaus gegen die Spitzensegler-Besatzungen professioneller Skipper mithalten, ja gewinnen kann.
Die fuchsiarote «Decision 35 Ladycat» trägt 2010 erneut die Farben der Uhrenmanufaktur aus Le Brassus und nimmt zum viertenmal an der Challenge Julius Bär teil, einem der international am härtesten umkämpften Wettbewerbe für Monomodell-Mehrrumpfboote in Binnengewässern, hier dem Katamaran Decision 35. Eines der wichtigsten Ziele des «Ladycat»-Teams ist dieses Jahr, die Leistungsstabilität über die ganze Saison hinweg zu halten und einen Platz in der Mitte des Klassements herauszusegeln. Der Schwerpunkt auf der vielseitigen Einsetzbarkeit der Besatzung ist 2010 noch ausgeprägter als bisher, nehmen die Seglerinnen doch erstmals einen Mann mit an Bord, nämlich Arnaud Gavairon als Großsegeltrimmer. Zu erwähnen ist auch der Funktionswechsel von Dona Bertarelli, die jetzt das Steuerruder übernimmt: «Wir sind froh, von einer Haute-Horlogerie-Marke wie Audemars Piguet unterstützt zu werden, mit der wir gemeinsame Werte wie Tradition, Perfektion und Wagemut, Komplementarität und Teamgeist teilen. Diese Werte zählen in der Welt des Segelsports genauso wie in den Uhrmacher- Werkstätten in Le Brassus.»
Das «Ladycat»-Projekt ist 2010 mit dem Waadtländer Blutspendedienst «mavietonsang» verbündet, einem universellen Anliegen, das uns alle angeht, Männer und Frauen. Das Blutspenden entspricht ganz dem Geist der gegenseitigen Hilfe und der Teamarbeit, der innerhalb der Besatzung ebenso herrscht wie in der Uhrenmanufaktur. Audemars Piguet hat nämlich bereits im Februar einen Blutspendetag zugunsten von «mavietonsang» durchgeführt, an dem die ganze Belegschaft mit einer Blutspende ihre Solidarität beweisen konnte.


